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Ferienhaus im Piemont - Tourismus - Informationen zum Piemont

Die Region Piemont

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Piemont - Übersichtskarte
Das Piemont - jene Region im Nordwesten Italiens, die, wie der Name "Piemonte" deutlich verrät, "am Fuß der Berge" liegt, grenzt im Norden an die Schweiz, im Westen an Frankreich, im Nordwesten an das Aostatal, im Osten an die Lombardei, im Südosten an die Emilia Romagna und im Süden an Ligurien.

Dieser Teil Italiens bietet seinen Feriengästen eine abwechslungsreiche und faszinierende Landschaft, eine Vielzahl an kulturellen Sehenswürdigkeiten, Schlössern, Burgen und Klöstern, sowie eine für Italien geradezu untypische wirtschaftliche und politische Stabilität.

Die bekanntesten Gebiete des Piemont sind die Weinbauregionen Barolo, Langhe, Roero und Asti. Das bezaubernde Städtchen Alba hat seine Bekannheit durch die Trüffel erlangt hat. Bra ist die Gründungsstadt der Slow Food Bewegung (regionale Küche mit heimischen pflanzlichen und tierischen Produkten). Die Gegend um Biella und Vercelli ist weltberühmt durch Reissorten wie z.B. Carnaroli und Arborio.

Die Landschaft und Tourismus im Piemont

Die faszinierende Bergwelt, mit den hohen Gipfeln des Monte Rosa (4.618 m), des Gran Paradiso (4.061 m) und des Monviso (3.841 m), beinhaltet auch einen Teil des 55-tägigen Weitwanderweges "Grande Traversata delle Alpi" (GTA) sowie der Via Alpina, die über 5000 km mit 342 Tagesetappen durch die acht Länder des Alpenbogens führt. In dieser Alpenregion liegen auch die durch hohe Gebirgsketten getrennten okzitanischen Täler, deren Bezeichnung auf die dort noch zu hörende Sprache (okzitanisch bzw. alpinprovenzalisch) zurückzuführen ist. Wer beim Wort Italien sofort an das Mittelmeer denkt, wird den Anblick dieser imposanten Alpenkette vielleicht auch etwas überrascht genießen. Der Monte Rosa ist fast so hoch wie der höchste Berg der Schweiz (die Dufourspitze mit 4.634 m) und höher als alle Alpengipfel in Österreich oder Deutschland. Im Sommer laden die Berge zum Wandern und Klettern ein, leidenschaftliche Paragleiter schätzen dieses Gebiet als Geheimtipp, und im Winter gibt es eine Vielzahl an umfassenden Angeboten, die alle Arten des Wintersports in herrlicher Umgebung bewerben.

Sportliche Besucher des Piemont werden aber auch von den großartigen Möglichkeiten, den Rad- oder Golfsport auszuüben, begeistert sein. Auch die Freunde des Reitsports sind durch entsprechende Angebote eingeladen, ihrem Hobby in einer wunderschönen Landschaft nachzugehen.

Das Westufer des Lago Maggiore, er ist nach dem Gardasee der zweitgrößte See Italiens, stellt mit seinem mediterranen Klima und den zahlreichen Bade- und Kurorten ebenfalls ein beliebtes Reiseziel dar. Das gesunde Klima, die gute Luft und das einmalige Ambiente lassen jeden Urlaub zu einer Zeit des Wohlfühlens und Genießens werden. Unter den Tälern im Umfeld des Lago Maggiore ist das "Val Formazza" mit dem Wasserfall des Flusses Toce besonders erwähnenswert. Bekannt sind weiters das "Val Vigezzo", das sogenannte "Tal der Maler", und das Valle Antrona, in dem sich viele kleine Alpenseen befinden. Das Tal Val Strona ist für die Produktion von Holzgegenständen wie Collodis berühmten Pinoccio bekannt.

piemont
Piemont - Montferrato
Von besonderer landwirtschaftlicher aber auch touristischer Bedeutung sind im Südosten die hügeligen Regionen Montferrato, Langhe und Roero. Hier werden die berühmten Weine Barolo, Barbera und Barbaresco angebaut.

Für erholungssuchende Touristen bietet sich das Hügelland ganz besonders als Oase der Harmonie, der Ruhe und der sanften Lebensfreude an. Wer den Lärm hinter sich lassen möchte, um umgeben von hügeligen Landstrichen, fruchtbaren Weinbergen, kleinen, malerischen Dörfern und romantischen Städtchen sowie alten Schlössern und Burgen eine ganz besondere Lebensart zu genießen, sollte unbedingt eine Unterkunft in diesen Gebieten suchen.
Der italienische Schriftsteller Cesare Pavese (1908 - 1950) prägte den Satz: "Tre nasi son quel che ci vuole per bere il Barolo" (Drei Nasen braucht man, um Barolo zu trinken). Der "echte" Barolo gilt bei Kennern als einer der besten Rotweine Italiens, und darf, den strengen Produktionsvorschriften entsprechend, nur in elf Gemeinden angebaut werden.

Monferrato ist nicht nur für seine sehenswerten Schlösser und Paläste bekannt, sondern auch für die Unverfälschtheit der Landschaft und den guten Wein. Über die Landesgrenzen hinaus berühmt sind auch der Goldschmuck von Valenza, die Schokolade aus Novi und natürlich die Thermen von Acqui.

Lohnenswert ist jedenfalls der Besuch der "Borghi autentici d'Italia" (unverfälschte Dörfer Italiens), die auch "Borghi più belli d'Italia" (die schönsten Dörfer Italiens) genannt werden: Candelo (mit dem berühmten Wehrdorf), Garessio (auch die "Perle der Seealpen" genannt), Macugnaga, Mombaldone, Neive (Heimat des Barbaresco und der weißen Trüffel), Orta San Giulio, Ostana, Pontechianale und Usseaux (mit Häuserwänden und Dächern aus Stein).

Über den Hängen zwischen dem Bormida-Tal und dem Uzzone-Tal liegt der kleine mittelalterliche Ort Bergolo, dessen dreieckiger Grundriss einmalig ist. Das Städtchen Saluzzo wird von einer beeindruckenden Burg überragt und gilt als Zentrum des italienischen Antiquariats. Liebhaber von Kunstmöbeln und Restaurationen sollten die Antiquitätenausstellungen im Mai und die Möbelausstellungen im September besuchen.

Besonders an Botanik interessierte Wanderer werden den Wald von Alevé, den größten Zierbelkieferwald Europas, am Fuße des Monviso besuchen. Auch die Erkundung der beiden Nationalparks - Gran Paradiso und Val Grande - lohnt sich für den naturliebenden Besucher. Val Grande gehört zu den ausgedehntesten Wildgebieten Mitteleuropas.

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Reisanbau in der Poebene
Die Po-Ebene bildet schließlich das größte europäische Reisanbaugebiet. Obst- und Gemüseanbau aber auch die Rinderzucht sind wichtige Bestandteile der Landwirtschaft. Untrennbar mit dem Po verbunden ist auch die Tradition des Rudersports in diesem Gebiet.



Geschichte des Piemont

Die Geschichte dieser bemerkenswerten Region ist sehr wechselhaft und untrennbar mit dem Herrscherhaus "Savoyen" verbunden. Lange Zeit ein ständiger Spielball zwischen den Mächten Frankreich und den Habsburgern gehörte die Region nach dem Wiener Kongress (1815) zur Republik Genua. Das Bemühen um politische Eigenständigkeit gipfelte 1859 in der Schlacht von Solferino, in der, mit Hilfe der die Italiener unterstützenden Franzosen, die österreichische Armee vernichtend geschlagen werden konnte. Der Savoyer Viktor Emanuel II. wurde 1861 König von Italien. 1946, nach dem zweiten Weltkrieg, wurde die italienische Republik ausgerufen und das Haus Savoyen abgesetzt. Die Verwaltung wurde in den folgenden Jahrzehnten schrittweise dezentralisiert und die Selbständigkeit der Provinzen entsprechend gefördert.

Heute versteht sich die wirtschaftlich starke Region selbstbewusst als sehr eigenständiger und manchmal gegenüber der Zentralregierung auch eigenwilliger Teil Italiens.

Die Wirtschaft des Piemont

Im beeindruckenden Alpenbogen liegen die bedeutenden und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Wintersportorte Limone Piemonte, Sestriere und Bardonecchia. Den Freunden des Wintersports ist die Hauptstadt Turin als Austragungsort der olympischen Winterspiele 2006 wahrscheinlich noch in Erinnerung.
Diese Stadt bildet aber auch ein faszinierendes wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des italienischen Nordens. Bedeutende Konzerne wie Fiat - 1899 in Turin gegründet - und Lancia haben ihren Sitz in dieser Stadt und tragen zu der erfolgreichen Wirtschaft des Piemont bedeutend bei.

Turin hat seine historischen Wurzeln in einem vorchristlichen römischen Militärlager: Castra Taurinorum. Das berühmte, von Pilgern aus vielen Ländern verehrte Turiner Grabtuch befindet sich in der im 15. Jahrhundert errichteten Kathedrale Duomo di San Giovanni. Fußballfreunden ist sicherlich "Juventus Turin" ein Begriff. Aus wirtschaftlicher Sicht besonders zu erwähnen sind mit Olivetti in Ivrea und Ferrero in Alba zwei weitere bekannte Großunternehmen dieser Region. Alba ist jedoch nicht nur für das Unternehmen Ferrero sondern auch für ihren mittelalterlichen Stadtkern und den "hundert" Türmen bekannt. Faszinierend ist auch die "Barockstadt" Casale Montferrato. Cherasco beeindruckt den Besucher mit seinen Stadtmauern aus dem sechzehnten Jahrhundert.

Handwerkliche Tradition im Piemont

Der supermarktgeplagte Tourist wird von den vielfältigen, originellen Läden begeistert sein, für die dieser Teil Italiens auch besonders bekannt ist. Konditoreien, Cafes, Tabakläden, Hutgeschäfte, oder Apotheken überzeugen den Besucher durch ihren lokalen Charme und die Fülle an regionsspezifischen Produkten.

Die Metzgerei Macelleria Noero di Carrù in der Provinz Cuneo stammt noch aus dem napoleonischen Zeitalter.

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Caffé Arione, Cuneo
Dem Caffe Arione - Caffé Pasticceria - in Cuneo hat einst schon Hemingway seinen Besuch abgestattet.

In der 1907 gegründeten Schuhfabrik Calzaturificio Mello in Biella wurde einst das Oberleder der Schuhe für einige der Teilnehmer an der K2-Expedition von 1953 hergestellt.

Im Hutgeschäft Borsalino in Alessandria wurden die ersten Hüte dieser berühmten Marke produziert, die Männer wie Al Capone, Humphrey Bogart, Harrision Ford oder die Blues Brothers trugen.

Kultur im Piemont

Aber nicht nur die Wirtschaft, mit den drei bedeutenden Segmenten Tourismus, Industrie und Landwirtschaft, auch Kultur und Geschichte sind im Nordwesten Italiens allgegenwärtig.
Ob die barocken Paläste in Turin, Palazzo Reale und Palazzo Madama, das Lustschloss Palazzina, die Caccia in Stupinigi, die mittelalterliche Abtei von Staffarda oder die Burg von Manta: - an beeindruckenden Bauten, die jeder geschichts- und kunstsinnige Gast besuchen sollte, mangelt es nicht.

Der "Heilige Berg" Sacro Monte di Varallo bildet mit seiner Stadt aus verschiedenen Kapellen einen Wallfahrtsort, der 2003 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde. Berühmt sind auch das Bendiktinerkloster und die Basilica auf der Insel San Giulio im Ortasee.
Gerne besucht werden die Borromäischen Inseln im Lagio Maggiore. Von diesen vier Inseln bildet die Isola Madre mit den englischen Gärten und die Isola Bella mit dem barocken Palast und den mehrstöckigen Gartenanlagen die größte Fremdenverkehrsattraktion.

Ein sehenswerte Kombination aus Kunst, Kultur und landschaftlicher Schönheit zeigt sich den Touristen in den fünfzehn "Residenze Reali" (Königlichen Residenzen). Sie wurden im Jahr 1997 von der Unesco zum "Gut der Menschheit" erklärt. Eine Fülle an historischen Festen zeigt den Besuchern die Verschmelzung von Geschichte und Gegenwart und bietet einen erfreulichen Einblick in die Kunst, Feste in einem kulturellen Rahmen zu veranstalten.

Berühmte Persönlichkeiten des Piemont sind Prinz Eugen von Savoyen, der Autor Umberto Eco, der Musiker Paolo Conte und natürlich die mit dem Namen Fiat verbundene Familie Agnelli.

Die Küche des Piemont

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Trüffel aus dem Piemont
Wer Pilze und insbesondere Trüffel zu schätzen weiß, wird die Küche des Landes lieben. Gioacchino Rossini, der große italienische Komponist mit einer besonderen Vorliebe für die Kulinarik, bezeichnete den Trüffel als den "Mozart der Pilze". Die spezielle Ess- und Trinkkultur lernt man bei ausgewählten Pilzgerichten, raffinierten Kompositionen mit Trüffel und vor allem bei den großartigen Weinsorten lieben. Die berühmten Haselnüsse dieser Region ("Nocciole del Piemonte") bereichern die Angebote der zahlreichen Konditoreien um einige Produkte, die nirgends anders in dieser Qualität zu finden sind.
Der Barsch ist ein besonderes kulinarisches Merkmal des Lago Maggiore. Als Filet oder zentraler Bestandteil einmaliger Risotto-Gerichte wird er von Feinschmeckern aus aller Welt sehr geschätzt. Das reichhaltige Fischangebot umfasst natürlich auch Karpfen, Hechte, Lauben, Forellen, Saiblinge, Schleien und Blaufelchen. Die heimische Küche ist bekannt dafür, die Kunden gekonnt sowohl mit alten als auch mit neuen Rezepten zu begeistern.

Ferienhaus im Piemont

Ein Urlaub in dieser nach Sizilien flächenmäßig größten Region Italiens lohnt sich also. Eine unglaublich vielfältige Natur, das angenehme Klima und kulturelle Sehenswürdigkeiten laden dazu ein, die Ferien hier zu verbringen.

Für ruhesuchende Menschen bietet ein Ferienhaus im Piemont die wahrscheinlich beste Art, in dieser Region die freien Wochen zu genießen. Das Angebot an Ferienhäusern unterschiedlicher Größen ist vielfältig. Wer ausreichend Platz für sich und seine Familie, für Kinder und eventuell auch einen Hund sucht, weiß die Ruhe, das Platzangebot und den Komfort des Ferienhaus Piemont, Ca' Momplin III schnell zu schätzen.

Nicht die Hektik und die Jagd nach möglichst vielen Eindrücken in möglichst kurzer Zeit sollten im Vordergrund stehen, sondern die Freiheit, jeden Tag bewusst zu genießen. Gerade die Einladung zur Ruhe, zum entspannten Sammeln der wunderbaren Eindrücke macht den Reiz von Ferien im Piemont in diesem schönen Gebiet Italiens aus. Ausgezeichnetes Trinken und Essen und die Möglichkeit sich unbeschwert zu erholen locken den genussfreudigen Besucher in den Nordwesten Italiens. Das Angebot ist so vielfältig, dass sich - wenn auch über Jahre verteilt - mehrere Wochen Urlaub in dieser Region auf jeden Fall lohnen. Ferien, um sich wirklich zu erholen, ein Ferienhaus im Piemont, in dem auch ein Hund willkommen ist, genussvolles Essen und Trinken: - für einen hektischen Kurzbesuch ist die Landschaft zu vielfältig, die Kultur zu beeindruckend, das kulinarische Angebot zu verlockend.

Ob mit dem Flugzeug, dem Zug oder dem Auto: - Ferien im Piemont, im Süden der Alpen gehören nicht zu den exotischen Destinationen, die eine lange und komplizierte Reiseplanung nötig machen. So vielfältig wie die Landschaft ist das Angebot an besuchenswerten Städten ,Dörfern, Einkaufsmöglichkeiten und entdeckenswerten Winkeln.

Hier finden Sie weitere Informationen z.B. über die Spezialitäten des Piemont und zu den Freizeit Tipps rund um das Ferienhaus Piemont

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